Es ist Blog Action Day: Wasser sparen in Australien

Der Blog Action Day ist eine Blogger-Initiative um Aufmerksamkeit auf ein weltweites Problem zu lenken. Das diesjaehrige Thema ist „Wasser“ bzw. der Mangel an sauberem Trinkwasser an vielen Orten der Welt. Ich will natuerlich Australien’s Probleme nicht mit der dramatischen Situation in den Entwicklungslaendern vergleichen, aber auch hier ist der elementaere Rohstoff „Wasser“ ein Thema, das den Leuten Sorgen bereitet.

Wie ich bereits in einigen Blogposts angedeutet habe, kaempft Australien schon seit einigen Jahren gegen verheerende Duerren an. Die weltweite Klimaveraenderung hat auch in Australien die Umwelt drastisch beeinflusst. Die Buschfeuer in Victoria im letzten Jahr waren sicherlich auch wegen der anhaltenden Trockenheit so verheerend. Auch wenn wir in diesem Jahr hier in Victoria wieder mehr Regen gesehen haben und dadurch die Wasserstaende in den Trinkwasserreservoirs nochmal angestiegen sind, bleibt laengerfristig das Problem der Wasserknappheit in ganz Australien bestehen und viele Bauern kaempfen ununterbrochen um’s Ueberleben.

Die Regierung ruft neben Millardenschweren Grossprojekten auch immer wieder neue lokale Kampagnen ins Leben, um das Bewusstsein der Australier grundlegend zu veraendern. Ob ihr also als Tourist, Student oder als Auswanderer nach Australien kommt, bitte geht mit dem nassen Gut sparsam um. Es gibt mittlerweile viele Website, wo man hilfreiche Tipps zum Wassersparen finden kann. Hier ein paar Beispiele:

Wer waehrend seines Urlaubs in Hotels/Hostels wohnt, sollte auch dort seine Dusche auf maximal 3-5 Minuten begrenzen. Uebrigens ist das Wasser aus dem Wasserhahn in so ziemlich allen Gegenden in Australien (insbesondere den Grossstaedten) absolut trinkbar. Ich trinke schon seit Jahren hier in Melbourne das Wasser aus der Leitung. Der Kauf von teuren und umweltschaedlichen Plastikflaschen ist also nicht notwendig.

Alle, die in Australien ein Haus besitzen, sollten ernsthaft darueber nachdenken einen Regenwassertank zu installieren und auf den Pool im Garten zu verzichten. Ausserdem gibt es von der Regierung jede Menge Initiativen, durch die man finanzielle Unterstuetzung bekommt, wenn man z.B. neue, wassersparende Duschkoepfe installiert oder den Wasserzaehler erneuert.

Als Teil des Blog Action Days bitte ich euch ausserdem die Petition zu unterschreiben, die auf die Notstaende in der Dritten Welt zwecks Mangel an sauberem Wasser aufmerksam machen moechte:

    

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Kommentare (+)

Bettina Bale schrieb am 18.10.2010:

Ich lebe im Busch in Central Victoria und wir leben ausschließlich von Regenwasser, das in den letzten Jahren ja nun sehr rar war.
Als Deutsche hat mich sehr verwundert, daß es keine Wasser-Recycle-Anlagen, sprich Klärwerke gibt und stattdessen jetzt Wasser für Melbourne aus den Flüssen runtergepumpt wird, da die Dämme ziemlich leer waren. Und jetzt soll auch noch den Farmern an diesen Flüssen das Wasser gekürzt werden, so daß viele Gemüse- und Fleischbauern nicht mehr überleben können.
Wenn man hier draußen lebt, wundert man sich über manche Entscheidungen, bis man daran denkt, daß 90% der Wähler nunmal in der City leben … Und da darf auch wieder der Garten bewässert und das Auto gewaschen werden.

Sparen schrieb am 25.01.2011:

Man sollte nach meiner Erfahrung auch immer einen kleinen Wasseraufbereiter dabei haben wenn man abseits unterwegs ist.

Andi schrieb am 15.04.2011:

Sehr gelungene Aktion.
Bin auch der Meinung, dass Wassersparen im kleinen anfängt. Jeder kann mit ein paar Euro Investitionskosten eine Menge Wasser sparen und hat die paar Euro dann auch schnell wieder drin. Und „nebenbei“ tut man auch noch der Umwelt was gutes.
Hab mir daher Perlstrahler fürs Waschbecken und eine super Spardusche gekauft. Bin echt begeistert, da man durch verschiedene Einsätze selbst bestimmen kann, wieviel verbraucht wird.

LG Andi

Paulina schrieb am 17.10.2011:

Ich bin selbst gerade dabei, meinen eigenen Wasserverbrauch unter die Lupe zu nehmen. Man verbraucht doch leider täglich einige Liter Wasser, die man eigentlich hätte vermeiden können. Man muss wirklich mit offenen Augen durch das Leben gehen und sehen, wo man Wasser sparen kann.

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