Mit nur 10kg nach Australien: 4 Tipps vom Profi-Backpacker

14.09.2018 Autor: - in Vorbereitung, Work & Travel - ein Kommentar

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Mit nur 10kg nach AustralienRückenschmerzen nach dem Rucksacktrip? Schon über einen Rucksack mit Rollen nachgedacht? Ärger beim Packen, weil mal wieder nicht alles reinpasst? Das muss nicht sein! Richtig Spaß macht ein Backpacker-Trip ohnehin erst, wenn man mit richtig leichtem Gepäck unterwegs ist.
Der durchschnittliche Backpacker-Rucksack bringt beim Start rund 16-18 Kilo auf die Waage. Wie man es schafft sein Rucksack-Gewicht auf nur 10kg zu verringern und trotzdem auf nichts verzichten zu müssen, erklärt dir dieser Beitrag.

Tipp 1: Kleinstpackungen und Miniaturprodukte

Wer eine Rucksackreise unternimmt muss einfach ganz anders ans Packen herangehen und umdenken. Man muss sich nicht nur auf das Nötigste beschränken, sondern auch noch möglichst leichte Gegenstände auswählen und alles in Kleinstpackungen kaufen.

So gut wie alles kann man heutzutage in Miniatur-Version erwerben. So muss es nicht immer die große 250ml Duschgel Tube sein, sondern man kann auch eine Kleinpackung mit rund 50ml kaufen – schon hat man mehr als 200gr eingespart. Das mag sich zunächst nach nicht besonders viel anhören, aber zieht man dies konsequent bei allen Artikeln durch, kann man am Ende rund 4-5 Kilogramm einsparen, was einem der Rücken durchaus dankt 🙂

Weitere Artikel, die es in Kleinstpackungen gibt: Sonnencreme, Shampoo, Aspirin, Handcreme, Parfum (am besten mehrere kleine Pröbchen mitnehmen, die man immer geschenkt bekommt), Deo, Seife, Rasierschaum, Körperlotion, Zahnpasta, Mundwasser, Desinfektionsmittel, u.v.m.

Was für Kosmetikartikel und Co. gilt, lässt sich auch auf andere Gegenstände anwenden. So gibt es z.B. auch Taschenlampen in Miniaturgrößen, die aber trotzdem extrem stark leuchten (z.B. LED Lampen). Diese wiegen jedoch nur einen Bruchteil der herkömmlichen Lampen. Auch Schlafsäcke gibt es z.B. in „extra leichter Ausführung“, die trotzdem genauso gut warm halten.

Tipp 2: Mikrofaserhandtücher

Ein weiteres Einsparpotential beim Gewicht bieten Mikrofaserhandtücher. Diese lohnen sich sogar gleich dreifach: Sie sind nämlich nicht nur leichter als normale Handtücher, sondern zugleich auch noch viel dünner und nehmen somit deutlich weniger Platz im Rucksack weg. Zudem haben sie auch noch die besondere Eigenschaft extrem schnell zu trocknen.
Man kann also rund 1 Stunde nach dem Duschen das Mikrofaserhandtuch schon wieder in den Rucksack stecken, da es bereits völlig ausgetrocknet ist. Wer schon mal mit normalen Handtüchern unterwegs war, wird wissen, dass nasse Handtücher im Rucksack gar nicht gut sind 😉

Mikrofaserhandtücher sind in jedem ordentlichen Outdoor-Geschäft erhältlich, oder z.B. hier: Mikrofaserhandtücher

Tipp 3: auf das Nötigste beschränken

Dir fallen sicherlich jede Menge Dinge ein, die Du auf deiner Rucksackreise benötigen könntest. Lege dir am besten zu Beginn eine Liste an, auf die Du zunächst alles schreibst, was dir irgendwie einfällt. Sobald Du glaubst, dass deine Liste komplett ist, gehst Du sie von oben nach unten durch und streichst alles wieder weg, was Du nicht in den ersten 2 Wochen brauchst. Denn braucht man es nicht gleich am Anfang, hat man es wahrscheinlich auch noch unbenutzt im Rucksack liegen, wenn man wieder zu Hause ist. Streiche es also weg und lasse es mit ruhigem Gewissen daheim. Falls Du diesen Gegenstand wirklich noch benötigst, dann kaufe ihn vor Ort nach, wenn es soweit ist. So vermeidest Du unnötige „Rucksack-Hüter“ dabei zu haben.

Noch ein Tipp: wenn man eine kleine „Rei in der Tube“ mitnimmt, kann man seine Klamotten zwischendurch einfach in jeder Waschmaschine oder zur Not auch in jedem Waschbecken waschen. So braucht man keine doppelte Kleidung einpacken, sondern es reicht von jedem ein Teil.

Tipp 4: Aus 2 mach 1

Es gibt viele Dinge, die sich heute in einem einzigen Gerät kombinieren lassen. Beispiel: Fotokamera. Wenn Du kein Star-Fotograf bist, brauchst Du heutzutage keine große Kamera mehr mit dir herumtragen. Verwende einfach dein Smartphone! Die meisten Smartphone-Kameras haben heute eine sehr starke Auflösung und Bildqualität, die 1:1 an große Profi-Kameras herankommt.
Eine Kamera kommt ja auch selten alleine, denn man benötigt auch noch das Zubehör, wie z.B. die Kameratasche, Akku, Ladekabel, Chipkarten, usw. Lässt man die Kamera zu Hause und verwendet stattdessen zum Bilder schießen sein Smartphone, spart man sich logischerweise auch das Schleppen des Zubehörs.

Mit einem kleinen Trick, kann man sein Smartphone sogar noch „aufpimpen“ und Bilder erzeugen, deren Qualität fast einer Spiegelreflexkamera gleichkommen. Das Tool heißt „olloclip“ und wird einfach auf die Linse des Iphones aufgesteckt. Das Teil ist so groß und so leicht wie ein kleiner Golfball, macht aus deinem Iphone aber eine echte Profikamera.

Das war unser Diät-Programm für deinen Rucksack 🙂 Falls Du noch weitere Tipps auf Lager hast, wie man Gewicht sinnvoll sparen kann, schreibe es einfach unten ins Kommentarfeld!

Kennst Du schon unseren Beitrag: „Der passende Rucksack für Work&Travel (folgt in Kürze!)“? Darin stellen wir dir die besten Rucksack-Typen jeweils mit Vor- und Nachteilen vor!

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Kommentare (+)

Sandy schrieb am 19.02.2015:

10 kg, ich glaube das schaffe ich wohl nie, hi hi 😉

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