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K`Gari (früherer Name: Fraser Island) liegt ca. 190 km nördlich von Brisbane und ist die größte Sandinsel der Welt. Die Aborigines nennen die Insel „K´gari“ was übersetzt „Paradies“ bedeutet. Eine Insel die Paradies heißt? Die wollen wir sehen!
K`Gari (Fraser Island) bietet alles was man von einer Trauminsel erwartet: Sanddünen, die teilweise mit tropischem Regenwald bedeckt sind, Buschland und Eukalyptuswälder, sowie glasklare Seen und einsame Buchten. Auch die Tier-und Pflanzenwelt ist außergewöhnlich vielfältig. Eine der Hauptattraktionen ist der Dingo – auf K`Gari leben genauso viele Dingos wie Menschen, ca. 300.
Auf die Insel kommt man mit der Fähre, welche von Hervey Bay im Norden oder von Rainbow Beach im Süden ablegt. Auf K`Gari selbst sind nur Fahrzeuge mit Allradantrieb zugelassen, denn richtige Straßen gibt es nicht. Der Strand an der Ostseite der Insel dient als Highway und ins Landesinnere führen raue Sandstraßen. Ein geeignetes Fahrzeug kann man sich in Brisbane, Hervey Bay oder Rainbow Beach ab 175AUD pro Tag mieten. Allerdings sind zusätzlich noch 45AUD für die Fahrzeugbewilligung für den Nationalpark und 165AUD für die Fähre hin und zurück fällig. Bei den meisten Angeboten ist eine Camping-Ausrüstung enthalten, denn es gibt auf der Insel nur wenige Hotels, dafür aber sehr viele Campingplätze. Als Alternative zum selber Fahren werden zahlreiche Touren angeboten. Das Angebot reicht über eintägige 4WD-Bus-Rundfahrten (ab 160 AUD) bis zu mehrtägigen Selbstfahrer-Touren (z.B. diese: 3 Tage K`Gari (Fraser Island) Jeep Safari).
Nach diesem ersten Check der Angebote war uns klar: Das Paradies hat wohl seinen Preis. Wir haben uns letztendlich für die geführte 3 Tages-Selbstfahrer-Tour entschieden und waren begeistert!
Auf ins Paradies!
Gemeinsam mit unserem Guide Gaz und anderen Teilnehmern, verteilt auf 4 Autos, machten wir uns auf nach K`Gari. Wie sich herausstellte ist K`Gari ein Paradies für Körper und Geist, denn die Insel hält zahlreiche Beauty-Anwendungen bereit.
Erster Tag: Gespannt auf den ersten Sand unter den Rädern folgten wir Gaz zur Fähre. Schon bei der Überfahrt zur Insel wartete das erste Highlight auf uns: Wir konnten Delfine sehen! Angekommen auf der Insel fackelte Gaz nicht lange und die ganze Gruppe raste mit 80km/h am Strand entlang auf unser erstes Ziel zu, Lake McKenzie. Nachdem die ersten Schreckens-Schreie verstummten, flog die wunderschöne Landschaft und das raue Meer nur so an uns vorbei. Über eine buckelige Sandstraße durch den Regenwald erreichten wir den See, welcher sich mit seinem glasklaren Wasser und einem wunderschönen weißen Sandstrand vor uns erstreckte.
Beautytipp Nr.1: Der sehr siliziumhaltige Sand wirkt wie eine Kur für die Haare. Einfach einmassieren und im See wieder ausspülen.
Von springenden Walen begleitet fuhren wir weiter zum Wrack der Maheno. Der ehemalige Luxusliner S.S. Maheno lief hier auf dem Weg nach Japan im Jahr 1935 auf Grund. Heute kann man nur noch das obere Deck aus dem Sand ragen sehen. Später, als Abschluss des ersten ereignisreichen Tages, wanderten wir über eine riesige Sanddüne einem atemberaubenden Sonnenuntergang entgegen. Die letzten Sonnenstrahlen wurden zum Sandboarden und Fotografieren genutzt.
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Zweiter Tag: Auch am zweiten Tag auf K`Gari bekamen wir einiges geboten. Los ging es mit einem Bad in den Champagner Pools im Norden der Insel. Anschließend konnten wir nach einem ca. 10 minütigem Aufstieg vom Indian Head aus Haie beobachten und uns am Nachmittag von der Strömung des Eli Creek auf Schwimmreifen treiben lassen.
Beautytipp Nr.2: Die am Strand zu findenden Bimssteine eignen sich bestens um die Füße von Hornhaut zu befreien.
Dritter Tag: Am letzten Tag unserer Tour stand der Lake Wabby auf dem Programm. Den im südlichen Teil der Insel liegenden See erreichten wir nach einer ca. 40 minütigen Wanderung durch Regenwald und Sanddünen. Im Gegensatz zum glasklaren, türkisenen Lake McKenzie ist der Lake Wabby tief grün.
Beautytipp Nr.3: Im Lake Wabby leben angeblich Fische (wir haben sie nicht gesehen), welche abgestorbene Hautreste essen und somit für zarte Haut sorgen.
Nach einem entspannenden Vormittag am See ging es für uns zurück nach Rainbow Beach. Am Ende der drei Tage waren wir voller neuer Eindrücke und wie neugeboren.
Wir haben während unserer K`Gari Tour wirklich alles gesehen: Haie, Delfine, Wale, Dingos, Sonnenuntergänge, das Schiffswrack, Seen, Flüsse, tolle Strände und Champagner Pools. Wir waren wandern, sandboarden und natürlich Jeep fahren. Waren das wirklich nur drei Tage?
Die Aborigines haben recht: K`Gari (ehemals Fraser Island) ist ein Paradies und für mich das bis jetzt schönste Erlebnis in Australien.
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es schreibt: Australien-Bloggerin J. Kreischer