Buchvorstellung: Desert Patrol: Roadtrip durch Australien

Rico Vonderfahrt – Desert Patrol: Roadtrip durch Australien

Drei Austauschstudenten auf emotionsintensivem Roadtrip durch Australien. Ihr Fahrzeug: Ein uralter Toyota Corona (wirklich wahr!), Baujahr 1974. Die Geschichte: Eine wahre Begebenheit gespickt mit bizarren Begegnungen und Geschehnissen, emotionalen Ups and Downs und einmaligen fantastischen Abenteuern im roten Outback Downunders.

Nach knapp zwei Jahren Schreibarbeit habe ich es endlich geschafft die skurrilen Erlebnisse während meines Auslandssemesters in South Australia in Form eines Reiseromans zu Papier zu bringen. Das im August 2021 erschienene eBook ist auch als Taschenbuch erhältlich und nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise von Adelaide über Perth bis hoch ins Northern Territory nach Darwin und lässt ihn Teil der Geschichte werden. Assoziationen mit Rock-Songs, über eingebaute Links in der eBook Version abrufbar, ermöglichen einen ‘Deep Dive’ in die Gefühlswelt der Akteure und geben die Stimmung des Momentes oder die Atmosphäre im Pub auf eindrucksvolle Weise wieder.

‘Desert Patrol: Roadtrip durch Australien’ ist eine Mischung aus Thriller, Love Story und Abenteuerroman vor der spektakulären Kulisse Australiens und richtet sich an alle Abenteurer und Traveler, die die Welt erkunden, und an Studierende, die ein Auslandsstudium in Angriff nehmen oder bereits hinter sich haben und Parallelen zu den eigenen Erfahrungen entdecken möchten.

Eckdaten zum Buch

Link: https://www.amazon.de/Desert-Patrol-Roadtrip-durch-Australien-ebook/dp/B09BZKH32J/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=desert+patrol&qid=1629199437&sr=8-3

eBook ASIN: B09BZKH32J

Taschenbuch ASIN: B09BY88K26; ISBN-13: ‎979-8704164678

Herausgeber: Independently published (5. August 2021)

Zwei kurze ‘Appetizer’ aus Ricos Buch haben wir für euch exklusiv auf Australien-Blogger.de als Vorschau vom Autor zur Verfügung gestellt bekommen:

Desert Patrol – Der Thriller: Wave Rock – The Day After!

Ich wachte auf. Draußen war es bereits hell. Verstört erinnerte ich mich an die vergangene Nacht: Was war denn DAS gewesen? Ich versuchte, die Geschehnisse einzuordnen und chronologisch zu rekapitulieren. Das Pochen in meinem Kopf machte es nicht gerade einfacher. Ich hatte Durst! Mein Körper schrie förmlich nach Wasser. Ich fühlte mich beschissen! Ich blickte zu Ben rüber: Der lag auf seinem Sitz wie tot! Von Toni erspähte ich gar nichts: Auf dem Rücksitz lag nur eine riesige, im Schlafsack eingepellte, rote Wurst! Langsam kamen die Erinnerungen zurück: Der schmuddelige Typ mit dem verfilzten Rauschebart, das vermeintliche Guesthouse, das viele Bier, die Tür in der Abstellkammer, die gekippte Stimmung, die Flucht, die panische Verfolgungsjagd! Und ICH bin in diesem Zustand Auto gefahren! Mann oh Mann! Das hätte böse enden können!

Ich kroch aus meinem Schlafsack. Der Himmel war stark bewölkt, mit tiefhängenden, dunkelgrau marmorierten Wolken. Es roch nach Regen. Wir standen auf einer Anhöhe etwa 15 Meter oberhalb der Straße am Rande eines Ackers. Ich ging nach hinten zum Kofferraum, holte den zehn Liter Trinkwasserbeutel hervor, füllte mehrfach meine verbeulte, weißemaillierte Campingtasse und trank diese in wenigen Zügen leer – mindestens viermal! Danach ging es mir etwas besser. Plötzlich machte sich in mir ein ungutes Gefühl breit: Wir müssen hier weg!, schoss es mir durch den Kopf, Und zwar sofort! Ich schlug den Kofferraumdeckel zu, nahm den Wasserbeutel mit nach vorne ins Auto und stieg in den Wagen. «Aufstehen!», weckte ich die beiden anderen energisch auf. «Wir müssen zusehen, dass wir hier verschwinden! Nicht auszudenken, wenn der Typ von gestern…»

Müdes Grummeln und stänkerndes Gemotze erfüllte sogleich den Innenraum: Wir wären im Urlaub und nicht auf der Flucht! Doch als ich die beiden an vergangene Nacht erinnerte, war Ruhe: Plötzlich wollten auch Ben und Toni nur noch schnellstmöglich weg von hier!

Desert Patrol – Der Abenteuerroman: Waterhole in the Desert

Ich stieg aus dem Wagen und wurde sogleich nach hinten katapultiert: Glutheiße Luft baute sich vor mir auf und brannte sich in mein Gesicht. Die Klimaanlage hatte uns die drückende Mittagshitze draußen in den Kimberley vergessen lassen. Die Intensität der Sonnenstrahlen auf meiner Haut war unerträglich. Sie brannten sich förmlich in meinen Körper bis tief ins Fleisch hinein. Allerdings war die Hitze nicht mal das Schlimmste. Viel schlimmer waren die penetranten Sandfliegen auf der Suche nach Feuchtigkeit. Und diese fanden sie natürlich zuhauf auf unserer Haut. Mit der flachen Hand klatsche ich mir in Nacken und fuchtelte mit den Armen, was mir allerdings nur für den Bruchteil von Sekunden Erlösung verschaffte. Danach klebten die nervigen Fliegen an einer anderen Stelle und das Spiel begann von vorne. Widerlich! So zogen wird durch die erbarmungslose Steppe. Wohin genau, wussten wir selbst nicht. Die planlose Suche im Outback nach irgendetwas Aufregendem schien zum Abenteuer dazuzugehören. Bei kühlen Temperaturen im klimatisierten Auto zu sitzen war zwar angenehm, brachte aber kein Adventure. Adventure erwartete uns hier draußen – so glaubten wir zumindest und stapften stupide weiter. Endlich standen wir vor der Felsformation, die sich 15 Meter vor uns auftürmte. Meine Intuition sagte mir, es lohnte sich hier hochzukraxeln….

«WWWWWOOOOOOOOWWWWWWWWWWW!» Das hätte nicht einmal ich zu hoffen gewagt. Die Anspannung war verschwunden. Zufriedenes Schmunzeln zauberte sich auf unsere Gesichter. Wir waren glücklich. Wir waren erlöst. Wir waren die Einzigen. Was für ein cooler Spot! Direkt gegenüber fiel die schattige Felswand senkrecht ins Wasserloch ab. An der Stelle, wo der Wasserfall in die Tiefe stürzte, hatte sich ein ‘Creek’ im Laufe der Jahrtausende ein tiefes Bett geschaffen. Etwas weiter links an der Klippe fiel mir ein massiver Felsvorsprung auf, der gut zwei Meter über die Wasseroberfläche hinausragte. Der perfekte Sprungturm! Wir blickten uns an und stürmten zum zugänglichen Ufer hinab…

Mit starkem Arm und Beinschlag kraulte ich zehn Meter entlang der senkrechten Klippe bis unter den überhängenden Felsvorsprung. Tief luftholend, tauchte ich ab und erkundete die Unterwasserwelt. Die Sicht war verhältnismäßig gut, der See an dieser Stelle tief. Ich benötigte fünf kräftige Armstöße, um mit den Fingern den leicht schmierigen Untergrund zu touchieren. Bis auf die Cliffs hinter mir, konnte ich keine gefährlichen Gesteinsbrocken ausfindig machen. Dieser Spot war ideal! Mit einer kleinen Kletterpartie erreichte ich die Plattform. Von oben sah es höher aus als ursprünglich gedacht. Meine Augen folgten der Felskante nach unten. So da obenstehend, war ich mir nicht mehr ganz sicher, ob das hier tatsächlich so eine gute Idee wäre. Ben rief mir irgendetwas Unverständliches zu. Meine Augen schweiften zu Toni und von dort auf die Stelle unter mir im Wasser. Ich hielt inne, holte tief Luft und sprang mit Schwung nach vorne…

    

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