Alternative zum Übergepäck-Zuschlag

Sondergepäck auf der Langstrecke wird sehr unterschiedlich berechnet: Teuer wird es, wenn Airlines die ”normalen” Übergepäcktarife anwenden: Mal sind es ein Prozent des First-Class-Tarifs pro Kilo, mal 1,5 Prozent des höchsten Oneway Economy Tarifs. Einige Fluggesellschaften, zum Beispiel Lufthansa, haben ihr System zur Berechnung von Übergepäck von der Prozentregelung auf Pauschalen umgestellt. Sie sind in der Regel ebenfalls günstiger als die alten prozentualen Tarife. Die Tiger Airways läßt seit Juni 2008 grundsätzlich für aufgegebenes Gepäck bezahlen. Lediglich 7kg Handgepäck plus Handtasche und Laptop gehen umsonst mit. Bis zu 15 kg Aufgabegepäck kosten je kg 5 AUD bei Online-Buchung des Aufgabegepäcks, bei Buchung am Flughafen 20 AUD.

Mögliche Alternativen sind Dienstleister wie Tefra (Marke X-Bag) oder Sologistics, die sich auf den Transport von Übergepäck spezialisiert haben und dafür wesentlich günstigere Preise bieten. Tefra bietet die Möglichkeit, Gepäck im Vorwege per Luftfracht zu versenden und durchschnittlich 80% zu sparen. Für 30 kg Übergepäck als Frachtgepäck von Frankfurt nach Sydney verspricht der Anbieter im August 2008 Einsparungen von 74% (252 Euro statt 967 Euro Transportkosten). Neben den reinen Transportkosten sind noch etwaige Kosten für Zoll, Versicherung und Lagerung für Abholung am Zielflughafen – je nach Versandgut einzukalkulieren. Zu berücksichtigen ist auch, dass derart aufgegebenes Gepäck nicht unbedingt mit der gleichen Maschine unterwegs ist und erst Tage später ankommen kann.

Aus Australien agieren für unbegleitetes Gepäck auch Anbieter wie Worldbaggage und Jetta. Für eine Kostenkalkulation sollte man neben dem Brutto-Gewicht des gepackten Gepäckstückes auch dessen Masse und den mutmaßlichen Wert des Inhaltes parat haben. Unsere Lektorin Marion Mohrs machte ex Perth vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit Smart Carte, die einen Service namens „Smarte XS“ anbieten. Über Smarte XS kann man sich in Australien gebührenfrei unter 1800 085 175 informieren oder per Mail smartexs@smartecarte.com.au – die Website ist z Zt. eine Baustelle. Hilfreich sind auch zuweilen die Informationsseiten der australischen Flughäfen, die zum Teil Querverweise auf solche Anbieter enthalten.

Als klassische Variante kann man den Versand per Paketpost bezeichnen, wobei neben der australischen Post (Auspost) noch eine Reihe weiterer Kurierdienstanbieter in Betracht kommen wie TNT, UPS oder DHL. Die australische Post verlangt für ein Paket mit maximal 20 kg auf dem Seeweg im August 2008 167,65 AUD, per Luftfracht 384,35 AUD. Auf dem Seeweg sind 6 Wochen Transportzeit nicht unüblich, auf dem Luftweg sollte das Paket in einer Woche in Deutschland sein.

Übernahme des Artikels aus dem Newsletter von AUSTRALIEN-INFO.DE mit freundlicher Genehmigung der dlp software und reiseservice GmbH – Der Newsletter kann unter www.australien-info.de/newsletter.html kostenlos bezogen werden und erscheint alle 14 Tage.

    

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