7 Tage Overland Track auf Tasmanien (Tag 7)

09.11.2017 Autor: - in Reisen & Tours - keine Kommentare

Nachts ist es eiskalt. Ich wache oft auf und denke, morgens wird die Sonne das Zelt schnell aufheizen. Pustekuchen! Diche Wolken verhindern das. Als ich um 10 Uhr mal wieder aufwacher, ist es immer noch schweinekalt. Ich bleibe liegen, habe heute nichts vor. Gegen halb zwoelf „fruehstuecke“ ich vor dem Zelt: Tee, Walnuesse und Schokolade.

Hoffentlich regnet es heute nicht, ich moechte nachher kein nasses Zelt einpacken muessen. Ich stopfe min ganzes Zeug in den Rucksack und lasse ihn so fertig gepackt im Zelt liegen. So muss ich nachher nur noch dieses abbauen, was recht schnell geht.

Den Tag verbringe ich mit Fotos machen, Tagebuch schreiben, einem Besuch im Info Centre des Parks and Wildlife Service, herumgammeln, Geplauder mit Claudia und Sabina und Coral, Cindy und Opa Hoppenstedt. Nachmittags kommen einige leichte Schauer runter, aber nicht so stark, als dass sie das Zelt durchnaesen wuerden. Irgendwann baue ich es ab, befestige es am Rucksack und stelle diesen am Visitor Centre ab. Noch eine Stunde bis zur Abfahrt des Busses, der mich endgueltig zurueck in die Zivilisation bringen wird.
Coral, Cindy und Opa Hoppenstedt bestehen darauf, mich und al&Vanessa, zwei andere aus unserer „Gruppe“, zum Bus zu bringen und uns zum Abschied hinterherzuwinken. Goldig!

Die Fahrt nach Hobart ist lang uns verregnet. Aus dem Busfenster sehe ich ein Wallaby, und auf einem See die typisch australischen schwarzen Schwaene.

Vor mir sitzt Willi Schroeder – jetzt weiss ich doch noch, wer er ist! Gegen halb zehn komme ich in Hobart an und frage mich zum „Pickled Frog“-Hostel durch. An der Rezeption werde ich mit australischer Laessigkeit „Kleinen Moment, wir gewinnen gerade ein Cricket-Spiel!“empfangen. Gehoert Tasmanien vielleicht doch zu Australien…? 🙂

Nach acht Naechten schlafe ich wieder in einem Bett auf einer richtigen Matratze. Das Doppelstockbett ist spektakulaer wackelig und knarrt und quietscht bedenklich. Ich wuerde gerne schlafen, aber draussen auf dem Gang finden noch Gespraeche statt, die man eigentlich nicht hoeren moechte… bzw auf die ich gut verzichten koennte. Das scheint der Unterschied zu sein… die Tage in der Wildnis waren schoen, sehr schoen, und die Natur Tasmaniens ist klasse. So anders als auf dem australischen Festland, aber wunderschoen.

Nur die Tasmanier koennten noch etws an ihren Umgangsformen arbeiten…allerdings bin ich nicht die Einzige, der dieser Unterschied zu den Australiern aufgefallen ist. Jeder, mit dem ich mich darueber unterhielt, sieht es so, egal, ob Backpacker oder Australier!

Naja, Donnerstag fliege ich wieder zurueck nach Mainland-Australien!

    

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